Niki de Saint Phalle — Opelvillen Rüsselsheim

Niki de Saint Phalle (1930–2002) entdeckte das Theater schon früh als Inspirationsquelle. Bereits als junge Studentin schrieb sie ihr erstes Stück. Mit „Lysistrata“, das 1966 am Staatstheater Kassel uraufgeführt wurde, begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Rainer von Diez, für dessen Inszenierung Niki de Saint Phalle Kostüme und Bühnenbild entwarf. Die künstlerische Arbeit für die Bühne erwies sich für sie als wichtiges Experimentierfeld. Fasziniert von der Möglichkeit der aktiven Publikumsbeteiligung, schrieb Niki de Saint Phalle anschließend das Theaterstück „ICH“, das anlässlich der documenta 1968 in Kassel präsentiert wurde. Die Rolle, die das Theater nach 1968 in ihrem Werk spielte, blieb weitgehend unbeachtet. Diese Publikation zeigt erstmals, in welchem ​​Ausmaß Niki de Saint Phalle vom Theater fasziniert war und wie dies ihr Schaffen beeinflusste. Durch diese neue Perspektive lassen sich die aus dem Theaterstück ICH entstandenen Siebdrucke neu analysieren. Die einzigartige Sichtweise auf ihr Werk wirft ein neues Licht auf ihr Schaffen im Allgemeinen und insbesondere auf die umfangreichen Serien zum Thema Liebe.

Gebunden
24 x 28 cm
240 Seiten
Englisch, Deutsch
ISBN 978-3-86828-720-22016
Herausgeberin: Beate Kemfert
Texte: Gerard Forde, Beate Kemfert, Rainer von Hessen
Verlag: Kehrer
Gestaltung: Hannah Feldmeier